15.09.2011, 09:34:49 Uhr

Eine verborgene Seite Gottes kennenlernen

Gott männlich – Gott weiblich?


SCHRAMBERG, 15. September (pm) - Zu einem interessanten Vortrags- und Gesprächsabend lädt der Arbeitskreis „Glauben und Leben“ am Donnerstag, 6. Oktober, um 20 Uhr ins Marienheim ein. Das Reden von Gott steht im Zentrum jeder Theologie. Und doch kann von Gott nicht direkt gesprochen werden, sondern immer nur annäherungsweise, in Bildern und Metaphern. Aber nicht erst heute ist das Reden über Gott schwierig.


Dass Gott weder ein Mann noch eine Frau ist, ist theologisch überaus klar. Trotzdem wird immer in männlicher Form von ihm gesprochen: Herr, Vater, König, Richter und anderes. An diesem Abend sollen nicht-männliche Gottesbilder in der Bibel betrachtet werden. Welche Werte und Ideale spiegeln sich in religiösen Symbolsystemen, in denen neben Göttern vor allem Göttinnen eine zentrale Rolle spielen?

Es lohnt, sich auf eine Spurensuche nach den weiblichen Seiten Gottes in den Texten der Bibel zu begeben. Zudem wird die Aussage auf der ersten Seite der Bibel herangezogen, dass Gott den Menschen als sein Bild männlich und weiblich erschaffen habe (Gen 1,27): Was bedeutet dies für Gott und welche Konsequenzen hat es für Frauen?

Als Referentin wird Gabriele Medam den Abend inhaltlich gestalten. Frau Medam ist hauptberuflich in der LehrerInnenausbildung tätig und ist eine ausgewiesene Expertin feministischer Theologie. Gabriele Medam war unter anderem mitverantwortlich für die Erarbeitung von didaktischem Arbeitsmaterial der Ausstellung „Gott weiblich“ im Diözesanmuseum in Rottenburg im Jahre 2008. Der Arbeitskreis „Glauben und Leben“ wird keinen Eintritt erheben, Spenden für die Deckung der Unkosten werden gerne entgegengenommen.


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